"Öffis" wenig beliebt: Ein Drittel fährt wochentags mit Bus und Bahn

28. Dezember 2005, 08:44
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12 Prozent finden laut Umfrage Schwarzfahren "in Ordnung"

Zur Arbeit, zur Schule, zur Uni, nach Hause: Österreicher verbringen laut einer aktuellen Umfrage des Sozialforschungsinstituts "Fessel Gfk" unter Personen ab 15 Jahren viel Zeit in Verkehrsmitteln. Die "Öffis" werden dabei deutlich seltener verwendet als Auto, Rad oder Motorrad. Unter der Woche fährt nur knapp ein Drittel öffentlich. An Wochenenden steigen überhaupt nur 14 Prozent in Bahn, Bus oder Bim. Auch zu Fuß gehen ist beliebt: 62 Prozent spazieren zwischen Montag und Freitag im Schnitt 56 Minuten von A nach B.

Ein Drittel fährt wochentags mit Bus und Bahn

31 Prozent der Befragen verwenden an einem Wochentag öffentliche Verkehrsmittel und verbringen dort durchschnittlich 76 Minuten. Sie sind damit um sieben Minuten länger unterwegs als 73 Prozent der Österreicher, die unter der Woche auf Auto oder Fahrrad setzen. An freien Tagen sind "Öffis" noch weniger beliebt: Nur 14 Prozent nützen sie und verbringen dort im Schnitt 67 Minuten. Auch an Samstagen und Sonntagen ist die Mehrheit (knapp 70 Prozent) nicht-öffentlich unterwegs und investiert etwa für Ausflüge oder Fahrten zu Besuchen viel Zeit: Durchschnittlich 89 Minuten.

12 Prozent finden laut Umfrage Schwarzfahren "in Ordnung"

Fahrscheinkontrollen lassen immerhin 12 Prozent der Befragten kalt: Sie finden es in Ordnung, kein Ticket zu lösen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) könnte sich vorstellen, tatsächlich schwarz zu fahren. Für die Studie wurden im Sommer dieses Jahres 4.000 Österreicher ab 15 Jahren schriftlich und 2.000 Personen online befragt. (APA)

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