EU-Kommission sieht Binnennachfrage gestärkt

20. Dezember 2005, 20:10
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Quartalsbericht: Energiepreis-Effekte auf Inflation noch moderat, 2006 aber stärkere Auswirkungen möglich

Brüssel - Die Wirtschaft in der Eurozone hat sich nach Einschätzung der EU-Kommission im zweiten Halbjahr 2005 positiv entwickelt. Die Komponenten des Wachstums waren dabei nach Kommissionsangaben vom Dienstag ausgewogener als zuvor: Die Binnennac/mahhfrage habe sich dank verstärkter Investitionen gefestigt, während die Ausfuhren weiterhin eine dynamische Entwicklung zeigten.

Die Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise auf die Verbraucherpreise bleiben nach Einschätzung der Brüsseler Behörde noch moderat. Das sei auch auf eine günstige Entwicklung der Arbeitskosten zurückzuführen. Im kommenden Jahr könnten sich diese indirekten Effekte aber stärker auf die Inflation auswirken, warnte die Kommission. Insgesamt gewinne der Aufschwung in den zwölf Ländern der Eurozone an Fahrt, erklärten die Brüsseler Experten in ihrem Quartalsbericht zur Konjunktur. (APA)

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