FPÖ: Bauern übernehmen die Macht

23. Dezember 2005, 13:38
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Hauser: Arbeitnehmer nicht berücksichtigt

Innsbruck - "Der ÖVP-Bauernbund hat die Macht im Lande an sich gezogen", kritisierte der Tiroler FP-Obmann Gerald Hauser am Dienstag die jüngste Umbildung der Tiroler Landesregierung. Es stimme nachdenklich, wenn die übergroße Zahl an Arbeitnehmern wieder bei der Regierungsumbildung nicht entsprechend berücksichtigt worden sei.

Landeshauptmann Herwig van Staa wäre gut beraten, bei den kommenden politischen Entscheidungen endlich einmal die Arbeitnehmerinteressen zu vertreten. Immerhin sei Tirol bei den Wohnungs- und Grundstückspreisen Spitzenreiter und bei den Löhnen und Gehältern Schlusslicht, meinte Hauser.

Die SP-Forderung nach einer Frauenquote bei den Ämterbesetzungen komme immer nur vor Wahlen zu tragen. Wenn es letztendlich zur Entscheidung komme, seien auch bei der SPÖ weit und breit keine Frauen in politischen Ämtern zu finden. Wenn dem designierten SP-Verkehrslandesrat Hans Lindenberger die Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene nicht in naher Zukunft gelingen sollte, dann brauche er mit der von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) geforderten Probebohrung zu seinem Brennerbasistunnel gar nicht erst beginnen. Die derzeitige nicht Inanspruchnahme der rollenden Landstraße führe jeglichen Baubeginn eines Brennerbasistunnels schon jetzt ad absurdum, erklärte der Freiheitliche Landesparteiobmann. (APA)

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