Hormone und Zerstörung

28. Dezember 2005, 12:24
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  • Beta-Zellen

    bilden Insulin und regulieren damit den Blutzuckerspiegel. Sie liegen als kleine Gruppen, in den so genannten Langerhansschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse. Sobald die Zuckerkonzentration über ein gewisssn Level steigt, schütten sie das Hormon Insulin aus. Die

  • T-Lymphozyten

    besitzen die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen körpereigen und körperfremd, sie reagieren auf fremde Eindringlinge und Moleküle. Dann bilden sie vermehrt so genannte zytotoxische T-Zellen (Killerzellen), die den Fremdling binden und zerstören können. Diese Reaktion nennt man zelluläre Immunantwort.

  • Dentritische Zellen

    können das Abwehrsystem des Körpers regulieren. Es sind äußerst potente so genannte Antigen präsentierende Zellen. Sie zeigen den Killerzellen, welche Keime, Strukturen oder Zellen sie bekämpfen sollen. Es gibt aber auch dendritische Zellen, die die Immunantwort dämpfen und überschießende Abwehrreaktionen verhindern. Bei

  • Typ-I-Diabetes

    gerät das Abwehrsystem außer Kontrolle. Es greift die körpereigenen Beta-Zellen an, als wären es Viren, die den Körper schädigen, und zerstört sie.

  • Diabetes Typ II

    ist eine Stoffwechselerkrankung. Die häufigste Ursache des Diabetes Typ II bilden ungesunde Ernährung und Übergewicht. (eg/(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19.12. 2005)

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