Haarige Zeiten

9. März 2006, 13:29
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Damit der natürliche Kopfschmuck auch im Winter glänzt: Pflege mit Ei und Zitrone

Auch im Winter können die Haare ein spezielles Pflegeprogramm vertragen. Denn der häufige Wechsel von kalt und warm sowie das Tragen von Kopfbedeckungen strapaziert das Haar. Doch auch jetzt gilt: Zu viel Pflege kann auch schaden.

Haare schneiden

Ein ausgewogenes Maß ist also das Wichtigste bei allen Pflegemaßnahmen. Je häufiger desto besser ist meistens falsch, das gilt auch für die weit verbreitete Meinung, dass häufiges Schneiden die Haare kräftiger werden lässt. Es sieht zwar besser aus, wenn Splissspitzen beseitigt werden, doch feines Haar wird durch das Schneiden nicht üppiger. Durchschnittlich wachsen Kopfhaare einen Zentimeter im Monat. Wer an die Kraft des Mondes glaubt und üppigeres Haar bekommen will, dem wird empfohlen, den Friseurbesuch auf Tage zu legen, an denen der Mond unter dem Sternzeichen Löwe steht.

Haarwäsche mit Eiern

Bei der Haarpflegewäsche wird oft die positive Wirkung von Eiern hervorgehoben. Das im Eigelb enthaltende Lecithin schützt die Haare vor dem Austrocknen. Da Eigelb jedoch bei Körpertemperatur und damit in den Haaren gerinnt, ist das Ausspülen mit warmen Wasser eine langwierige Angelegenheit. Kaltes Wasser kann hier helfen. Auch bei der Shampoodosierung ist weniger oft mehr.

Haarspülen mit Zitronen

Viel Schaum ist nicht gleichzusetzen mit einer hohen Reinigungs- und Pflegewirkung. Effektiv wirkt es, wenn es ein paar Minuten sanft einmassiert wird. Bei jeder achten bis zehnten Wäsche beleben Fruchtsäuren, beispielsweise in Form von einem Spritzer Zitronensaft, die Kopfhaut und lassen die Haare heller wirken, weil sie die Schuppenschicht des Haares schließt.

Irrtümer

Anschließend sollte das Haar nicht durch kräftiges Rubbeln mit einem Handtuch getrocknet oder fest ausgewringt werden. Schonender ist es, die Feuchtigkeit mit einem Handtuch sanft heraus zu massieren. Auch intensives Fönen strapaziert die Haarpracht, Lufttrocknen dagegen bewahrt sie vor dem Austrocknen. Langes Haar wird übrigens durch häufiges Bürsten nicht schön und glänzend, sondern porös, wodurch es leichter abbricht. Morgens und abends das Haar gut bürsten oder kämmen reicht völlig. So wird die Schuppenschicht geglättet. (red)

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    Preisgünstig und wirksam: Natürliche Pflegemittel wie Ei und Zitrone

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