Jüdischer Siedler im Westjordanland erschossen

19. Dezember 2005, 08:11
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Palästinenser eröffneten Feuer auf Auto - Al-Aksa und Jihad bekennen sich

Jerusalem - Militante Palästinenser haben am Freitag im Westjordanland einen jüdischen Siedler erschossen und zwei weitere Menschen verletzt. Die Extremisten-Gruppen Al-Aksa-Brigaden und Islamischer Jihad bekannten sich gemeinsam zu der Tat.

Die Attentäter eröffneten auf einer Straße in der Nähe von Hebron das Feuer auf das Auto des Israelis. Siedler berichteten, der 30-jährige Fahrer habe Schussverletzungen am Kopf erlitten und sei im Krankenhaus gestorben. Zwei Fahrzeuginsassen seien leicht verletzt worden. In der gleichen Region waren bereits Mitte Oktober drei jüdische Siedler getötet worden.

Radikale Palästinenser hatten mit Rache für einen israelischen Raketenangriff auf den Gaza-Streifen am Mittwoch gedroht. Dabei waren vier Extremisten getötet worden. Mit dem Raketenangriff reagierte die israelische Armee auf einen palästinensischen Selbstmordanschlag, bei dem in der vergangenen Woche in Israel fünf Menschen getötet worden waren. (APA/Reuters)

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