PeopleSoft-Kauf drückt Oracle-Gewinn

27. Dezember 2005, 11:12
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Reingewinn auf 798 Mio. Dollar gesunken nach 815 Mio. Dollar im Vorjahr

Der US-Softwarekonzern Oracle hat im zweiten Geschäftsquartal wegen Kosten für die PeopleSoft-Übernahme einen Gewinnrückgang verbucht.

Umsatz um rund ein Fünftel gesteigert

Der größte Konkurrent des deutschen Softwareunternehmens SAP steigerte den Umsatz um rund ein Fünftel und damit etwas geringer als von Analysten erwartet.

Für das laufende dritte Quartal peilt das Unternehmen bei Gewinn und Umsatz Größen an, die etwas unter den Markterwartungen liegen.

Reingewinn auf 798 Mio. Dollar gesunken

In den drei Monaten per Ende November sei der Reingewinn auf 798 Mio. Dollar gesunken nach 815 Mio. Dollar im Vorjahr, teilte der weltweit zweitgrößte Softwarekonzern am Donnerstag nach US- Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 3,29 Mrd. Dollar.

In den vergangenen zwei Jahren hat Oracle rund 19 Mrd. Dollar ausgegeben, um Konkurrenten wie PeopleSoft und Siebel Systems aufzukaufen. Das Unternehmen will so in einem relativ weit entwickelten Markt wachsen. Der deutsche Konkurrent SAP dagegen setzt darauf, neue Geschäfte abzuschließen und hat auch aggressiv um die Gunst der Kunden von Oracle geworben.(APA/Reuters)

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