Miba: Mehr Umsatz und Gewinn

27. Dezember 2005, 12:24
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Müde Autokonjunktur und hohe Rohstoffpreise drücken auf Ergebnis der Sinter-Gruppe

Laakirchen/Wien - Die börsenotierte oberösterreichische Miba-Gruppe hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2005/06 ihren Gruppenumsatz um sechs Prozent auf 258,6 (244,5) Mio. Euro gesteigert, das Vorsteuerergebnis (EBT) legte nur um drei Prozent auf 17,8 (17,3) Mio. Euro zu. Wachstumsmotor war der nicht-automotive Bereich, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung am Freitag.

Die Marktsituation der größten Division, der Miba-Sintergroup, bleibe vor allem wegen der anhaltenden Nachfrageschwäche in der Autoindustrie angespannt, heißt es in der Mitteilung. Der Umsatz der Gruppe (46 Prozent Umsatzanteil) sei nach drei Quartalen um etwa vier Prozent niedriger.

Während die Autoproduktion in Europa zurückgegangen sei, habe es gleichzeitig aber "gravierende Preissteigerungen bei Rohmaterialien wie Eisen- und Stahlpulver" gegeben. Man begegne dieser Situation "mit permanenten Kosten- und Kapazitätsoptimierungen an allen Standorten", erklärt Miba-Chef Peter Mitterbauer.

In den ersten drei Quartalen stark gewachsen ist dagegen die Miba Bearing Group (Gleitlager), deren Umsatz um 17 Prozent gesteigert werden konnte. Auch die Friction-Group (Reibbeläge) konnte deutlich, um etwa 10 Prozent zulegen.

Für das Gesamtjahr (per 31. Jänner) erwartet Miba ein leichtes Umsatzwachstum bei gleich bleibender Ertragslage. Miba beschäftigt derzeit 2.736 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon in Österreich. (APA)

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