Zweisitzer ist schließlich Zweisitzer

28. Dezember 2005, 08:59
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Smart-Verleiher Stefan Miklautz stellt auf Lamborghini um

Das Probesitzen war viel versprechend. Und an Zweisitzer ist sein Publikum ja gewöhnt. Trotzdem, bedauerte Lauda Motion-Mann Stefan Miklautz, gäbe es "vielleicht sogar zwei" kleine Probleme: "Zu wenig Stauraum." Und: "Die können die nötige Stückzahl nicht schnell genug liefern." Dennoch versicherte der Autovermieter in der Wiener Volksgarten-Disco, dass er seine Flotte von Smart auf Lamborghini umstellen wird, sobald diese Details geklärt sind: "Obwohl ich nicht garantieren kann, dass wird dann nicht statt einem zwei Euro pro Tag verlangen müssen." Bis dahin wird der Mittwochabend präsentierte Lamborghini Gallardo Spyder weiterhin ein eher exklusives Spielzeug bleiben: Der Wagen kann problemlos unter einem Tisch durchfahren - und zwar mit einer Höchstgeschwindigkeit von, wie es hieß, "zwei G - also zwei Gorbachs: 320 km/h". Darüber, dass die 204.000-Euro-Mezzie kaum irgendwo voll ausgefahren werden kann, machte sich zumindest das Präsentationspublikum keine Sorgen: Die einen würden halt das kleine Zubehörset (Kindersitz, Schlüsselanhänger, Rennstrecke) kaufen - und die anderen wissen, dass so ein Bolide ohnehin zum Angeben am meisten taugt, wenn er steht: Im Stadtstau etwa. Zwischen Leih-Smarts. (DER STANDARD - Printausgabe, 16. Dezember 2005)
  • Ein paar Detailfragen noch, dann wird umgerüstet: Smart-Verleiher Miklautz im Lamborghini.
    foto: alfred arzt

    Ein paar Detailfragen noch, dann wird umgerüstet: Smart-Verleiher Miklautz im Lamborghini.

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