Oberösterreicher lag vier Wochen tot in Wohnung

16. Dezember 2005, 09:43
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Pensionist ging niemandem ab - starb an Rauchgasvergiftung nach Kabelbrand

Steyr - Knapp vier Wochen ist ein Pensionist in Steyr tot in seiner Wohnung gelegen, bis ihn ein besorgter Nachbar vermisste und die Polizei verständigte. Fremdverschulden schließt die Exekutive aus. Der 59-Jährige starb laut Obduktionsbericht an einer Rauchgasvergiftung, ausgelöst durch einen verschmortes Kabel, berichtete ein Polizist am Donnerstag im Gespräch mit der APA.

Das Feuer dürfte auf Grund mangelnder Luftzufuhr von selbst wieder erloschen sein. Durch die entstehenden Rauchgase erlitt der Pensionist eine so starke Kohlenmonoxid-Vergiftung, dass er starb.

Fast vier Wochen war der 59-Jährige niemandem abgegangen. Dann fiel einem besorgten Nachbarn auf, dass er den Mann schon länger nicht mehr gesehen hatte. Er verständigte die Polizei. Die Beamten öffneten die Wohnung und fanden die Leiche des Pensionisten. Da Fremdverschulden anfangs nicht ausgeschlossen werden konnte, ordnete das Gericht eine Obduktion an. Diese ergab am Mittwoch, dass die Todesursache eine Rauchgasvergiftung war.(APA)

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