Teure Nobel-Wohnadressen

30. Dezember 2005, 15:44
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Kärntnerstraße und Kohlmarkt halten bei internationalen Luxus-Wohnpreisen mit

Wien - Bei Preisen von Luxuswohnungen Europas kann Wien gut mithalten.

"Für etwa 8.500 Euro pro Quadratmeter bekommt man Wohnungen der Extraklasse", sagte Harald Pallausch, Leiter des Projektes "The Max" am Kohlmarkt. In Wien gelten Kärntnerstraße und Kohlmarkt als Nobelmeilen von internationalem Niveau.

London führt

London führt die Hitliste an. Ab 14.700 Euro/m2 kann man in der momentan hippsten Gegend, rund um High Street Kensington, ein Wohnjuwel kaufen. Für Spitzenlagen werden durchschnittlich 7.709 Euro pro Quadratmeter im Eigentum hingeblättert.

In Rom zahlt man um den berühmten Trevi-Brunnen bis zu 9.000 Euro, so Trinidad Passerini, Geschäftsführer von Precious Villas.

Budapest boomt

Budapest wird für Wohnungseigentümer immer attraktiver, da sich das wirtschaftliche und politische Leben des Ostens und des Westens hier vereinen und sich die Preise mit durchschnittlichen Höchstwerten von rund 3.700 Euro/m2 noch moderat verhalten. In St. Petersburg kostet der Quadratmeter im Eigentum bis zu 6.000 Euro.

In den Seitengassen des Berliner Kurfürstendammes zahle man für Eigentum im Dachgeschoß derzeit "nur" 2.800 bis 3.800 Euro/m2, weiß Michael Engel, Geschäftsführer von Engel Business + Private Immobilien GmbH. Auf dem lauten Boulevard selbst gibt es kaum Wohnungen. Im Münchner Nobelviertel Grünwald oder der Innenstadt sind für den Quadratmeter 6.200 Euro hinzublättern.

In Paris ist das 7. Arrondissement noch immer die Luxuswohnadresse. "Während es die Jüngeren und Singles eher in das Viertel Marais zieht. Mit 12.000 Euro pro Quadratmeter muss man dabei schon rechnen", berichtete Thierry Journiac von TerraCognita.

Auch in Madrid ist Wohnungskauf in elitärer Lage eine kostspielige Angelegenheit: Entlang der Gran Via oder oberhalb der Puerta del Sol kostet der Quadratmeter kostet an die 10.000 Euro. (APA)

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