Soldaten als Samenspender

16. Dezember 2005, 16:17
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Engpass brachte Kinderwunschklinik auf die Idee

Linz - Soldaten des österreichischen Bundesheeres sollen künftig als Samenspender antreten. Laut Berichten hat ein Engpass die Geschäftsleitung einer Kinderwunschklinik auf die Idee gebracht, mit der Bitte um diesen ungewöhnlichen "Assistenzeinsatz" an das Militärkommando Oberösterreich heranzutreten.

70 Euro können die Soldaten mit dem "Nebenjob" verdienen. Man habe das Angebot an die Adressaten weitergeleitet, so Oberst Alexander Barthou. Befehl werde es jedoch keinen geben.

"Wir erfüllen im Jahr im Schnitt 120 Paaren durch künstliche Befruchtung ihren Kinderwunsch", berichtete Christine Rigger, die Assistentin der Klinik-Geschäftsleitung. Da der Samen eines Spenders nur für maximal drei Frauen verwendet werden dürfe, brauche man viele verschiedene Spender. Normalerweise rekrutiere man diese durch Aushänge an Universitäten, in Blutspendezentralen oder durch Inserate, erläuterte Rigger. (APA)

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