Kinokostenwahrheit für einen Affen

13. Dezember 2005, 18:50
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"King Kong"-Neuverfilmung: Nicht teuer

Los Angeles - Die Neuverfilmung des Klassikers King Kong von Peter Jackson (DER STANDARD berichtete) hat zwar mit 207 Millionen Dollar (176 Millionen Euro) reichlich Geld verschlungen, ist verglichen mit anderen Hollywood-Produktionen aber fast kostengünstig zu nennen. Auf der jetzt von der US-Wirtschaftszeitschrift Forbes veröffentlichten Liste der 25 teuersten Filme aller Zeiten schafft es das mit Spezialeffekten reich ausgestattete Werk des Herr der Ringe-Regisseurs nur auf Platz sechs. Den ersten Platz verteidigt seit Jahrzehnten unangefochten der Kostümschinken Cleopatra mit Elizabeth Taylor und Richard Burton.

Mit einem Budget von 286,4 Millionen Dollar brachte Cleopatra das Studio 20th Century Fox seinerzeit an den Rand des Ruins. Mit Einnahmen von rund 378 Millionen Dollar allein in den USA wurden die Kosten aber mit den Jahren wieder eingespielt, wie Forbes berichtet.

Zweitteuerster Film ist demnach mit Kosten von rund 247 Millionen Dollar das Epos Titanic von James Cameron. Kevin Costners desaströs geflopptes Endzeitepos Waterworld (u. a. mit ihm und Dennis Hopper) schlug mit 229 Millionen Dollar zu Buche, spielte aber nur etwas mehr als die Hälfte ein.

Als größter Flop unter den Blockbustern firmiert das Wikinger-Epos 13. Krieger mit Film-Beau Antonio Banderas, inszeniert von Die Hard-Actionregisseur John McTiernan, der bei Kosten von mehr als 190 Millionen Dollar nur rund 74 Millionen wiedereinspielen konnte. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14. 12. 2005)

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