Jürgen Macho fordert nach den Worten auch Taten

14. Dezember 2005, 19:56
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Nachtragsspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Frankfurt Richtung weisend

Kaiserlautern - Jürgen Macho, ÖFB-Teamkeeper in Diensten des deutschen Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, fordert vor dem Nachtragsspiel am Mittwoch zu Hause gegen Eintracht Frankfurt nach vielen gut gemeinten Aussagen endlich auch Taten. "Wir brauchen unbedingt das Erfolgserlebnis. Mit Worten kommen wir nicht weiter", fordert der 28-jährige Ex-Rapidler vor seinem 13. Saison-Einsatz für die "Roten Teufel".

Das Schlusslicht wartet seit 12 Runden (drei Remis/neun Niederlagen, zuletzt vier Mal verloren) auf einen Drei-Punkter. Trainer Wolfgang Wolf sieht seinem Trainer-Debüt auf dem Betzenberg nach drei Niederlagen mit großen Erwartungen entgegen. "Wir haben noch nicht aufgegeben. Wenn die Mannschaft so weitermacht wie sie in München aufgetreten ist, werden wir den Anschluss an Platz 15 halten", sagt der Henke-Nachfolger, der trotz des 1:2 zuletzt in München gegen FC Bayern Fortschritte ausgemacht hat.

Das Duell der Pfälzer mit den elftplatzierten Hessen, in deren Reihen mit Stefan Lexa und Markus Weissenberger sogar zwei "Ösi" stehen, erhält durch das Wiedersehen der Funkel-Brüder zusätzliche Pikanterie. "Ich habe Wolfgang nach der Absage vor zehn Tagen angerufen und ihm gesagt, dass die Niederlage nur einige Tage später stattfinden wird. Das hat der Co-Trainer der Gastgeber nicht so positiv aufgenommen, aber es wird so kommen", so der Eintracht-Coach mit FCK-Vergangenheit, Friedhelm Funkel.(APA/dpa)

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