SP- und VP- Jugendvertreter wollen Ende des "Ping-Pong-Spiels"

14. Dezember 2005, 11:18
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Fuhrmann: Zivildiener bleiben sonst auf der Strecke - Dvorak empört über Ausschluss der Jugendvertretung beim Runden Tisch

Wien - Seltene Einigkeit bei Jugendvertretern der SPÖ und ÖVP: Sowohl die ÖVP-Jugendsprecherin Sylvia Fuhrmann als auch der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Ludwig Dvorak, kritisierten das Hin und Her beim Verpflegungsgeld für Zivildiener. "Das Pingpong-Spiel zwischen dem Innenministerium und den Trägerorganisationen muss ein rasches Ende haben", forderte Dvorak. Und Fuhrmann bezeichnet es als "geradezu lächerlich, dass der Ball zwischen den Verantwortungsträgern offensichtlich hin und her gespielt wird und die Zivildiener somit auf der Strecke bleiben".

Dvorak, auch Sprecher der Bundesjugendvertretung (BJV), empörte sich zudem darüber, dass beim für Mittwoch angesetzten Runden Tisch mit den zehn größten Trägerorganisationen, die Jugendvertretung nicht einbezogen werde. Dabei sollte sie bei allen wichtigen Entscheidungen der Regierung in Jugendfragen mitreden können.

Fuhrmann erwartet sich eine gerechte Lösung bei der Verpflegung für Zivildiener bis zum Jahresende: Die Frage des Verpflegungsentgeltes dürfe nicht auf dem Rücken der Jugendlichen ausgetragen werden. Einen Appell richtete Fuhrmann an die Trägerorganisationen: "Es wäre vernünftig, wenn die Trägerorganisationen für die Verpflegung aufkommen - analog wie beim Bundesheer - oder ein erhöhtes Verpflegungsentgelt ausbezahlen." (APA)

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