VÖZ-Auszeichnung für Printwerbung heißt künftig "Adgar"

8. März 2006, 12:42
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Umbenennung nach Klage der Oscar-Academy

Der jährlich vom Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) verliehene Preis für ausgezeichnete Printwerbung hat einen neuen Namen erhalten: Künftig vergibt der Verlegerverband den "Adgar" für "die kreativsten und besten ADs Österreichs", teilte der VÖZ am Dienstag in einer Aussendung mit.

Anlass für Umbenennung war eine Klage der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die als Verleiherin der Filmtrophäe Oscar auf dem Schutzrecht der Marke beharrte. Bei der österreichischen Print-Auszeichnung hatte die Academy unter anderem eine "entsprechend große Gefahr von Verwechslungen" vermutet. Der alte Name kam heuer zum letzten Mal zum Einsatz. Die vom Künstler Oswald Stimm geschaffene Bronze-Skulptur bleibt aber auch künftig unverändert.

Einreichfrist läuft bis Jahresende aus

Mittlerweile ist auch die Einreichungsfrist zur zweiten Halbjahreswertung für die "Anzeige des Jahres" angelaufen, die am 31. Jänner 2006 endet. Teilnahmeberechtigt sind alle Auftraggeber von Anzeigenwerbung, die ihren Sitz in Österreich haben, Werbeagenturen und Werbegestalter für ihre Auftraggeber sowie Jurymitglieder. Einreichberechtigt sind alle Printkampagnen, deren Sujets mindestens fünf Mal in österreichischen Tageszeitungen, Wochenzeitungen oder Magazinen bzw. in den Österreichteilen deutscher Illustrierter inseriert werden. Ebenfalls bis zum 31. Jänner 2006 läuft die Einreichfrist zur Jahreswertung für den "Kreativen Einsatz von Printwerbung", für die zum zweiten Mal ein Preis verliehen wird.

Informationen und Unterlagen stehen auf der Homepage des Verbands unter
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