Deutscher Wirtschaftsethik-Preis für Novartis

21. Dezember 2005, 14:05
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Schweizer Pharmaunternehmen ist das erste nicht-deutsche Unternehmen, das den Preis erhält

Basel/Bad Homburg - Das Schweizer Pharmaunternehmen Novartis hat am Montag den "Preis für Unternehmensethik 2006" erhalten, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Verliehen wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis vom 1993 gegründeten "Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE)".

Novartis werde ausgezeichnet für ihre konsequente Umsetzung der zehn Prinzipien des "Global Compact" der Vereinten Nationen in den konzernweiten Management-Prozessen. Der UN-Global Compact umfasst Regeln zu Menschen- und Arbeitsrechten (u.a. Gewerkschaftsfreiheit und Kinderarbeitsverbot), Umweltschutz sowie ein Korruptionsverbot.

Globalisierung braucht ethische Regeln

Insbesondere der Präsident der "Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung", Klaus Leisinger, wird laut einem Zitat aus einer Laudatio gelobt. Wirtschaftsethische Regeln seien wichtig angesichts der Globalisierung und zur Sicherung des Sozialen Friedens, wird weiter zitiert.

Novartis ist das erste nicht-deutsche Unternehmen, das den Preis erhält. Die DNWE verleiht diesen namentlich für die Selbstverpflichtung auf eine ethisch orientierte Geschäftspolitik mit wegweisenden Initiativen. Frühere Preisträger sind Otto, Puma und Faber Castell. (APA)

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