Im Hubschrauber nach Madonna

12. Dezember 2005, 16:04
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Heute Nachtslalom: Manfred Pranger fit, Michaek Walchhofer verzichtet auf Start - Benni Raich bestreitet in Gröden nur den Super G

Val d'Isere/Madonna di Campiglio - Um den ÖSV-Slalom-Artisten angesichts des dicht gedrängten Programmes ein wenig Entlastung zu verschaffen, sind Benjamin Raich und Co. am Sonntagabend per Hubschrauber von Val d'Isere nach Madonna di Campiglio gereist.

"Unser Dank gilt dem Präsidenten, jetzt haben wir ihn noch eine Spur lieber", meinte ÖSV-Spaßmacher Rainer Schönfelder Richtung ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. "Statt acht Stunden im Auto, sitzen wir jetzt nur eine Stunde im Hubschrauber", betonte der Kärntner, der am Sonntag in der Super-Kombi von Val d'Isere Zweiter war.

Der Tiroler Manfred Pranger wird in Madonna trotz seiner im Beaver-Creek-Slalom erlittenen Daumenverletzung am Start sein. "Kein Problem, er ist fit", bestätigte ÖSV-Herren-Chef Toni Giger. Nicht ins Rennen wird hingegen Val d'Isere-Doppelsieger Michael Walchhofer gehen. "Ich klinke mich aus der Hetzjagd aus", erklärte der 30-Jährige, der am Dienstag nach Gröden reisen wird.

Apropos Gröden: Auch an Benni Raich sind die Belastungen der vergangenen Wochen nicht spurlos vorüber gegangen. Der Pitztaler wird am kommenden Wochenende in Gröden nur den Super G (Freitag) bestreiten, die Abfahrt (Samstag) wird Raich auslassen.(APA)

ÖSV-Aufstellung für den Nachtslalom am Montag in Madonna di Campiglio: Kilian Albrecht, Kurt Engl, Reinfried Herbst, Alexander Koll, Martin Marinac, Mario Matt, Andreas Omminger, Manfred Pranger, Benjamin Raich, Rainer Schönfelder Über das Antreten von Patrick Bechter wurde erst kurzfristig entschieden

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