Montanwerke Brixlegg erwarten umsatzstärkstes Jahr

21. Dezember 2005, 14:05
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Das Tiroler Unternehmen erwartet mit 300 Millionen Euro Umsatz das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte und beschließt Investitionen von mehr als 35 Millionen Euro

Innsbruck - Die Tiroler Montanwerke Brixlegg AG erwarte für das Jahr 2005 einen Umsatz von 300 Mio. Euro. Damit verzeichne das Unternehmen das "erfolgreichste" Jahr in der Unternehmensgeschichte, teilte die Montanwerke Brixlegg AG am Montag mit. Zudem seien Investitionen von mehr als 35 Mio. Euro in den Standort Brixlegg beschlossen worden.

In den nächsten zwei Jahren soll in Brixlegg in die bestehende Elektrolyse investiert werden. Anfang 2008 soll die Erweiterung der Elektrolyse um 36.000 Jahrestonnen Kupferkathoden in Betrieb gehen. "Eine Vielzahl von langfristigen Verträgen und das hohe Kundenvertrauen haben die Ausweitung der Kapazitäten notwendig gemacht", erklärte Vorstandsvorsitzender Walter Durchschlag.

Auch der Standort Kovohuty in der Ostslowakei entwickle sich nach Angaben des Unternehmens "zur vollsten Zufriedenheit". Die Restrukturierung laufe planmäßig. Die Tochtergesellschaft arbeite seit Jahresmitte mit voller Kapazität und liefere die geplante Menge an 24.000 Jahrestonnen Anoden nach Brixlegg.

Standort Brixlegg und Krompachy

Die Montanwerke Brixlegg AG mit Sitz in Tirol erzielte im 2. Halbjahr des Geschäftsjahrs 2004 - ab der Übernahme durch A-Tec Industries mit 1. Juli 2004 - einen Umsatz von rund 111 Mio. Euro. Am Standort Brixlegg sind rund 250 Mitarbeiter beschäftigt, am Standort Krompachy in der Slowakei ebenfalls etwa 250 Mitarbeiter.

Die A-Tec Industries AG ist eine private, internationale Industriegruppe um den Industriellen Mirko Kovats mit Sitz in Wien, die in den Bereichen Antriebstechnik, Anlagenbau, Metall und Maschinenbau tätig ist. Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 10.000 Mitarbeiter in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien, Kroatien, Tschechien, der Slowakei, Großbritannien, Serbien und Montenegro, sowie den USA, Indien, Australien und China. (APA)

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