Fotoausstellung des Kunstprojekts "ipsum"

12. Dezember 2005, 16:13
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Sein dreijähriges Bestehen feiert das Kunstprojekt "ipsum", indem es sich mit verschiedenen Aktionen der Öffentlichkeit vorstellt. Das Projekt "ipsum" (lat.: selbst) wurde von österreichischen StudentInnen ins Leben gerufen. Mit mehrwöchigen Workshops ermutigt "ipsum" junge Menschen auf der ganzen Welt, sich und ihre Geschichte durch die Kamera zum Ausdruck zu bringen. Während der vergangenen drei Jahre entstanden so in Angola, Pakistan und Österreich aussagekräftige Bilder. Bilder, die Geschichten erzählen.

In der Vorweihnachtszeit erhält das Wiener Publikum nun die Gelegenheit, diese Bilder zu entdecken. Von 13. bis 20. Dezember sind die Fotos der jungen KünstlerInnen in einer Ausstellung zu bewundern. Gleichzeitig geht "ipsum" auch auf die Straße. Auf der Freyung, am Brunnenmarkt, vor dem Museumsquartier und in der Prater Hauptallee bekommen Passanten die Gelegenheit, die Fotos zu betrachten und ihre Geschichten zu den Bildern zu erzählen.

Auch in der Ausstellung werden die BesucherInnen animiert, mehr als nur KonsumentInnen zu sein: Sie haben Gelegenheit, den Kunstwerken auf den Grund zu gehen und ihre Geschichten zu den Bildern zu finden und zu erzählen. Damit leisten sie einen Beitrag zu dem, was im Rahmen der Aktion entstehen soll: Ein Zusammenprall von Bildern, Geschichten, Ansichten und Perspektiven mit dem Publikum.

Wann?
13.12. – 20.12.2005
15:00 - 21:00 Uhr täglich
(außer So 11:00 - 21.00 Uhr)

Vernissage am 13.12.2005
ab 18:00 Uhr

Wo?
Lerchenfelderstr. 59, 1070 Wien

Link

"ipsum"

  • Die TeilnehmerInnen der ipsum-Workshops wählen ihren eigenen Themenschwerpunkt bevor sie sich ihrer vertrauten Umgebung mit der Kamera nähern.
    foto: nida mion

    Die TeilnehmerInnen der ipsum-Workshops wählen ihren eigenen Themenschwerpunkt bevor sie sich ihrer vertrauten Umgebung mit der Kamera nähern.

  • Junge Menschen aus Pakistan und Angola, die normalerweise keinen Zugang zur Fotografie haben, bilden ihre Welt ab.
    foto: joão fracisco sidiquele

    Junge Menschen aus Pakistan und Angola, die normalerweise keinen Zugang zur Fotografie haben, bilden ihre Welt ab.

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