ASEAN-Gipfel in Kuala Lumpur: Druck auf Burma erhöht

16. Dezember 2005, 09:57
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Weiter Verstimmungen zwischen China und Japan

Kuala Lumpur - Die südasiatischen Staaten haben den Druck auf Burma zu mehr Demokratisierung erhöht. Bei dem Gipfel der ASEAN-Staaten, der am Montag in Kuala Lumpur begann, wurde ein Statement des gastgebenden malaysischen Ministerpräsidenten Abdullah Ahmad Badawi erwartet, weil das Militärregime in Burma seine Ankündigungen zur Wiederherstellung der Demokratie bisher nicht umgesetzt hat. Aus Teilnehmerkreisen verlautete, Burma habe dem Besuch des malaysischen Außenministers zugestimmt.

Unterdessen gibt es weiter Verstimmungen zwischen China und Japan. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao warf seinem japanischen Kollegen Junichiro Koizumi vor, mit seinen umstrittenen Besuchen eines Kriegsschreins die gesamte Zusammenarbeit der Staaten in der Region zu gefährden. (APA/AP)

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