Sozialversicherung steigt für BesserverdienerInnen

29. Dezember 2005, 16:44
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Jährliche Valorisierung - Geringfügigkeitsgrenze steigt um rund zehn Euro

Wien - Besserverdiener zahlen auch nächstes Jahr wieder mehr Sozialversicherungsbeiträge. Grund dafür ist die jährliche Steigerung der Höchstbeitragsgrundlage. Die von der Opposition überlegte Anhebung auf 5.000 Euro ist zwar noch kein Thema, 2006 wird sie aber um 120 Euro auf 3.750 Euro monatlich erhöht.

In der Sozialversicherung wird aber versichert, dass dies keine außertourliche Anhebung, sondern nur die jährliche Valorisierung sei. Im Vorjahr war die Anhebung mit 180 Euro kräftiger ausgefallen.

Die Grenze für geringfügige Beschäftigung wird von 323,46 auf 333,16 Euro erhöht. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist zuletzt auf mehr als 233.000 gestiegen - mehr als 163.000 davon Frauen. Geringfügig Beschäftigte wurden 1998 in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze verdienen. (APA)

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