Explosion in Chemiewerk in Bayern

12. Dezember 2005, 20:23
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Feuerwehrmann getötet - Drei Verletzte - Ursache des Unglücks bislang unklar

Münchsmünster - Bei einem Großbrand in einem petrochemischen Betrieb im oberbayerischen Münchsmünster ist am Samstagabend ein Mann getötet worden, drei weitere Personen wurden verletzt. Auf einem Industriegelände mit mehreren Chemiefirmen habe es eine Explosion und einen schweren Brand in einem Gebäude des ThyssenKrupp-Konzerns gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei in Ingolstadt. Dabei habe sich Hexan entzündet, eine Art veredeltes Benzin. Das Feuer sei weithin sichtbar gewesen. Die Bevölkerung in der Umgebung wurde aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um ein Einatmen der durch den Brand freigesetzten Gase zu verhindern. Eine akute Gefahr bestand nach Angaben der Polizei aber nicht.

Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen Angehörigen der Werksfeuerwehr. Einer der drei Verletzten erlitt schwerste Verbrennungen und wurde in eine Klinik nach München geflogen. Wie es zu der Explosion und dem Feuer kam, blieb zunächst unklar. Noch Stunden nach dem Ausbruch versuchten nach Angaben der Polizei mehrere hundert Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden, den Brand zu löschen. Andere Gebäude auf dem Firmengelände Petrochemie, auf dem verschiedene Betriebe angesiedelt sind, seien nicht betroffen. Das Firmengelände liege außerorts an einer Bundesstraße. (Reuters)

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