Konferenz von Gegnern des Irak-Kriegs in London

12. Dezember 2005, 15:00
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Mit Friedensaktivistin Sheehan und britischen Abgeordneten Galloway

London - Bis zu 1.500 Aktivisten haben am Samstag in London an einer Konferenz gegen den Irak-Krieg teilgenommen. In seiner Eröffnungsrede nannte der linksgerichtete Politiker Tony Benn von der regierenden Labour-Partei den Krieg "illegal, unmoralisch und nicht zu gewinnen". Die Friedensbewegung fordere einen Abzug der Koalitionstruppen aus dem Irak, Gerechtigkeit für die Palästinenser und ein Verbot von Angriffen westlicher Staaten auf den Iran oder Syrien.

Zu den Teilnehmern der eintägigen Konferenz zählten auch die in den USA als "Peace Mom" bezeichnete Friedensaktivistin Cindy Sheehan, deren Sohn im Irak getötet wurde, ein Sprecher des radikalen irakischen Predigers Moktada al-Sadr und der linksgerichtete britische Abgeordnete George Galloway. (APA/AP)

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