Kärntner Vorbild "Mütterpension"

13. Dezember 2005, 13:44
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BZÖ-Obfrau will die Mütterpension in ganz Österreich verwirklicht wissen: Einmalzahlung über 150 Euro

Linz - Die Auszahlung einer "Mütterpension" für alle Frauen in Oberösterreich über 60 Jahre, die keine eigene Pension bekommen, hat Sozialministerin Ursula Haubner (B) in einer Pressekonferenz des BZÖ Oberösterreich am Freitag in Linz eingefordert. Als Vorbild nannte sie Kärnten.

Einmalzahlung über Euro 150,-

Der Bruder von Haubner, der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (B), hatte für sein Bundesland die "Mütterpension" als Startschuss für eine österreichweite sozialpolitische Initiative vorgeschlagen. Demnach sollen alle Mütter über 60 mit zumindest zwei Kindern als Einmalzahlung 150 Euro erhalten. Voraussetzungen sind, dass sie keine eigene Pension beziehen oder das gemeinsame eheliche Einkommen 1.500 Euro brutto nicht übersteigt. In Kärnten bekämen 21,5 Prozent der Frauen über 60 keine eigene Pension, im Bundesdurchschnitt liege dieser Anteil bei 15 Prozent.

Schaunig kritisiert "Gießkannenprinzip"

Auszahlen will Haider noch vor Weihnachten. SPÖ-Chefin Gaby Schaunig hält allerdings nichts von einer solchen Einmalzahlung nach dem "Gießkannenprinzip", es geht ihr vielmehr um eine gesetzlich abgesicherte Grundsicherung. (APA)

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