EU-Kommission verurteilt Aussagen Ahmadinejads "auf das Schärfste"

13. Dezember 2005, 07:14
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Ferrero-Waldner: "Sorge über Rolle Irans in der Region"

Brüssel - Die EU-Kommission hat die jüngsten antiisraelischen Ausfälle des iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinejad "auf das Schärfste" als "inakzeptabel" verurteilt. "Die iranische Führung and die Bevölkerung Irans müssen verstehen, dass solche Aussagen nur Sorge über die Rolle Irans in der Region und seine Absichten hervorrufen", erklärte die EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner.

Die Aussagen würden der internationalen Stellung des Iran schaden und die Integration des Landes in die Weltgemeinschaft behindern. "Wir rufen den Iran auf, in einer Art zu agieren, die seiner Verantwortung entspricht", betonte Ferrero-Waldner. Ahmadinejad hatte in Mekka unter anderem die Empfehlung ausgesprochen, den Israelis als Kompensation für den Holocaust eine neue Heimstatt in Deutschland und Österreich anzubieten und damit das Problem des Nahost-Konflikts "an der Wurzel" zu packen. (APA)

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