Immer mehr Fälle des Non-Hodgkin-Lymphoms

10. Dezember 2005, 18:00
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Krebsforscher sehen Zusammenhang zwischen Umweltgiften und Zunahme für Tumore im Lymphgewebe

Washington - Die Zunahme des Non-Hodgkin-Lymphoms in den vergangenen Jahrzehnten hängt auch mit dem Auftreten von Umweltgiften zusammen. Blutanalysen von Patienten mit der Tumorerkrankung deuten darauf hin, dass vor allem die so genannten Polychlorierten Biphenyle (PCBs) zu dem Krebs des Lymphsystems beitragen.

Risiko für Tumore erhöht

Wissenschafter des Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrums maßen die PCB-Werte im Blut von 100 gesunden Menschen und der gleichen Zahl von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom. Dabei wiesen die Patienten erhöhte Werte von drei bestimmten Molekularformen von PCBs auf. Zudem ergab die Untersuchung Hinweise darauf, dass auch die so genannten Dibenzofurane, die unter anderem bei der Müllverbrennung entstehen, das Risiko für Tumore im Lymphgewebe erhöhen.

Das Vorkommen von Non-Hodgkin-Lymphom hat laut einem Bericht der Zeitschrift "Cancer Research" in den vergangenen 50 Jahren zugenommen. (APA/AP)

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Zur Studie im "Cancer Research"
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