Vier Soldaten bei Gefecht mit PKK getötet

11. Dezember 2005, 19:28
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Anschlag auf Gouverneurssitz fehlgeschlagen

Istanbul - Im Südosten der Türkei sind vier Regierungssoldaten bei einem Gefecht mit "Mitgliedern einer Terrororganisation" getötet worden. Das berichteten türkische Medien am Freitag. Damit werden in der Regel Angehörige der als terroristisch eingestuften Kurdischen Arbeiterpartei PKK umschrieben. Das Gefecht fand in der an Syrien und den Irak grenzenden Provinz Sirnak statt. In der Stadt Tokat im türkischen Schwarzmeergebiet schlugen zwei Bombenanschläge fehl, wie der Nachrichtensender CNN-Türk berichtete.

Einer der beiden Sprengsätze, die nicht zündeten, war gegen das Amtsgebäude des Provinzgouverneurs gerichtet, der erst kürzlich nach kurdischen Protesten in der Südostprovinz Hakkari nach Tokat versetzt worden war. (APA/dpa)

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