Do&Co kauft Air-Berlin-Caterer

21. Dezember 2005, 14:03
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Ab dem ersten Quartal 2006 wird den Air-Berlin-Passagieren die neue Edition "Do&Co für Air Berlin" angeboten

Wien – Bei Do&Co geht es Schlag auf Schlag: Vor einer Woche erst wurde das neue Restaurant im Wiener Haas-Haus eröffnet, und am Freitag gab Do&Co-Chef Attila Dogudan die mehrheitliche Übernahme des Air-Berlin-Caterers bekannt. Ob er auch bei der heimischen Airest erfolgreich sein wird, steht in den Sternen. Bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung der AUA wurde beschlossen, den eigenen Caterer an den Bestbieter zu verkaufen. Wer das sein wird, ist offen.

230 Mitarbeiter

Konkret übernahm Dogudan nun 76 Prozent an der Airline-Catering-Sparte der deutschen Stockheim-Gruppe, Air Berlin 24 Prozent. Die 230 Mitarbeiter erzielten zuletzt einen Umsatz von 21,8 Millionen Euro. Mit den bereits bestehenden Do&Co-Gourmetküchen in Berlin, Frankfurt und München verfügt Do&Co nun mit Düsseldorf, Köln/Bonn, Münster, Paderborn, Leipzig, Dortmund und Dresden über insgesamt zehn moderne Produktions- und Logistikstandorte in Deutschland, die flächendeckend sowohl Airline- als auch Premium-Event-Catering anbieten werden, sagte Dogudan dem STANDARD. Stockheim Catering beliefert neben der Air Berlin auch LTU, Hapagfly, British Airways, CSA und Eurowings. Im Vorjahr wurden 2,8 Millionen Essen produziert und 24.000 Flüge beliefert.

"Während die meisten Fluglinien auf Kurz- und Mittelstrecken das Service massiv reduziert haben, setzt Air Berlin auf mehr Qualität und "reduziert den Gei-ist-geil-Effekt", sagte Dogudan. Die geplante Edition "Do&Co für Air Berlin" wird ausschließlich gegen Bezahlung angeboten.

KLM wieder mit Gratis-Essen

Auch KLM trotzt dem Trend und serviert auf innereuropäischen Strecken in der Economy Klasse kleine Speisen, Wein und Bier wieder gratis. Zudem wird das Speisenangebot auf ausgewählten Flügen erweitert. Zum Vergleich: Die AUA bietet bei Flügen bis zweieinhalb Stunden kostenlos nur mehr Kaffee, Tee und Mineralwasser an. Bei Flügen über 60 Minuten können Snacks vom Bistro-Service gekauft werden. (Claudia Ruff, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 10./11.12.2005)

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    Do&Co-Vorstandschef Attila Dogudan (Bild) übernahm 76 Prozent an der Airline-Catering-Sparte der deutschen Stockheim-Gruppe, Air Berlin 24 Prozent.

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