42 Millionen Euro für Forschungsprojekte

21. Dezember 2005, 14:41
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Von den 2005 vergebenen Förderungen gingen laut Forschungsförderungsgesellschaft 33 Millionen in die Basisprogramme

Wien - Rund 42 Mio. Euro an Förderungen hat die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in der letzten Beiratssitzung des Jahres 2005 vergeben. Davon gehen rund 33 Mio. Euro in die Basisprogramme (vor allem Antragsförderungen), 6 Mio. Euro in das Brückenschlagsprogramm Bridge und knapp 2,5 Mio. Euro in die Headquarter-Offensive, wie die FFG in einer Aussendung vom Freitag mitteilte.

Bei den Basisprogrammen wurden 119 der 189 zur Förderung eingereichten Projekte bewilligt. Die Basisprogramme der FFG sind jener Bereich, in dem hauptsächlich so genannte Antragsförderungen vergeben werden. Unternehmen mit einem konkreten Forschungs- und Entwicklungsprojekt können dabei um Förderungen einreichen, die ohne Ausschreibungen oder Fristen geprüft und für förderungswürdig erkannt werden.

Bridge ist ein gemeinsames Programm der FFG mit dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), mit dem die Förderlücke an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung geschlossen werden soll. Insgesamt wurden hier 42 Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bewilligt. "Ganz besonders erfreulich" ist für die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner der mit 81 Prozent "überaus hohe Anteil der Klein- und Mittelbetriebe".

Durch die Headquarter-Offensive sollen durch gezielte Fördermaßnahmen Anreize für internationale Unternehmen geschaffen werden, ihre Firmensitze bzw. strategisch elementare Abteilungen nach Österreich zu verlegen. In der letzten Sitzung wurden dafür drei Einreichungen mit 2,39 Mio. Euro bewilligt. (APA)

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