"Reporter im Krieg"

9. Dezember 2005, 10:41
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Lesung und Diskussion im Akademietheater am kommenden Sonntag

"Der Irak ist im Begriff, ein weißer Fleck in der Informationslandschaft zu werden", erklärt Rubina Möhring, die Reporter ohne Grenzen in Österreich leitet: "Eingeigelt in sich selbst und mehr und mehr abgeriegelt von der Außenwelt." Denn Journalisten meiden den Irak, wo sie, aber auch Nichtjournalisten, tagtäglich entführt werden.

"Reporter im Krieg" nennen Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, Burgtheater und Reporter ohne Grenzen eine Lesung und Diskussion im Akademietheater am kommenden Sonntag. Zu Gast: Die im Irak entführte italienische Journalistin Giuliana Sgrena, die kroatische Autorin Slavenka Drakulic und die russische Journalistin Anna Politkovskaja, eine der schärfsten Kritikerinnen von Präsident Wladimir Putin.

2004 war laut Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen mit 53 Opfern das bisher tödlichste Jahr für Journalisten. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 9.12.2005)

"Reporter im Krieg"

Karteninfos: (01) 514 44-4103, corinna.lange@ burgtheater.at

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    Im Irak entführt: Giuliana Sgrena.

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    Putin-Kritikerin Anna Politkovskaja.

  • Thema Kriegsverbrechen: Slavenky Drakulic.
    foto: der standard/matthias cremer

    Thema Kriegsverbrechen: Slavenky Drakulic.

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