Die Ängste der ÖsterreicherInnen

9. Dezember 2005, 15:20
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Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Umweltverschmutzung

Wien - Ein Blick in die Zukunft lässt bei vielen Österreichern Sorgenfalten erscheinen. Verschlechterungen bei Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Umweltverschmutzung sind die größten Ängste der Bevölkerung, hat eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts "Markant" ergeben. Drei Viertel der 1.000 Befragten sehen etwa die Zukunft des Arbeitsmarktes pessimistisch. Jugendliche sind in vielen Bereichen zuversichtlicher.

So schätzen 62 Prozent der 15 bis 19-Jährigen ihre Chancen, einen Job zu bekommen, als "sehr gut" oder "gut" ein. Sie sind laut der Telefonumfrage der Meinung, dass ihnen u.a. eine gute Ausbildung Türen öffnen werde. Die Hälfte der Befragten sieht der zukünftigen Entwicklung von Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich optimistisch entgegen.

Furcht vor Kriminalität

Knapp hinter der Angst vor steigender Arbeitslosigkeit steht die Furcht vor Kriminalität. Nur zwölf Prozent erwarten hier einen Rückgang. Haushalte mit Kindern unter 19 Jahren und ältere Personen sind besonders ängstlich. Dass sich die Umweltverschmutzung verschlimmere, befürchtet jeder zweite Österreicher. Besonders Frauen stehen dieser Entwicklung negativ gegenüber.

An eine positive Veränderung des Gesundheitswesens glauben knapp 40 Prozent. Jüngere sind hier zuversichtlicher als Ältere. Eheleute und Menschen in einer Partnerschaft sind gegenüber der Zukunft der medizinischen Versorgung pessimistischer eingestellt als Singles. Besonders skeptisch in mehreren Bereichen zeigten sich bei der Umfrage die Wiener. (APA)

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