Sparkassen sehen keine Folge-Austritte

7. Dezember 2005, 12:01
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Verbands-Generalsekretär Ikrath begrüßt "Klarstellung" durch OGH: "Rechtssicherheit gegeben"

Wien - "Wir nehmen diese Entscheidung zur Kenntnis. Und wir begrüßen, dass jetzt wieder Rechtssicherheit für das neue Dienstrecht der Bank Austria gegeben ist", meinte Sparkassenverbands-Generalsekretär Michael Ikrath in Reaktion auf die heutige OGH-Entscheidung in Sachen BA-CA-Kollektivvertragswechsel. Auswirkungen für seinen Verband, wie etwa weitere Austritte vom Sparkassenverband in den Bankenverband und damit in einen neuen Kollektivvertrag, fürchtet Ikrath aus dem Kreis der Sparkassen nicht.

Die Sparkassen fühlten sich nach seinen Worten dem Sektor zugehörig, über den Haftungsverbund (zwischen Erste Bank und Bundesländer-Sparkassen) sei eine enge Bindung in Sektor und auch Verband gegeben.

Verhandlungsweg bevorzugt

Die Sparkassen selber, so Ikrath, bevorzugten bei ihren Dienstrechtsreformen im übrigen den Verhandlungsweg: Wie in der Zwischenzeit belegt, hätten die Sparkassen in sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen das gleiche erreicht wie die Bank Austria Creditanstalt im Streit.

Der Verbandschef der österreichischen Sparkassen wünscht sich für die gesamte Kreditinstituts-Branche, dass der Weg des Interessensausgleichs auf Basis der Sozialpartnerschaft fortgesetzt wird. (APA)

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