Grasser will vermitteln

19. Dezember 2005, 15:39
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Bei EU-Präsidentschaft Österreichs - Finanzminister pocht auf "weiterhin glaubwürdige Umsetzung" des Stabilitätspaktes

Brüssel/Wien - Österreichs Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP) ist bereit, im Streit zwischen EU und Deutschland um das deutsche Defizit zu vermitteln, pocht aber auf eine "weiterhin glaubwürdige Umsetzung" des Stabilitätspaktes.

Für die kommende EU-Präsidentschaft Österreichs im 1. Halbjahr 2006 sei es ihm "ein großes Anliegen, hier zu vermitteln und die Seiten zusammenzuführen", sagte Grasser laut Bloomberg-TV am Randes des Ecofin-Treffens in Brüssel.

"Ich kann nur hoffen, dass wir gemeinsam zu einer weiterhin glaubwürdigen Umsetzung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes kommen", wurde Grasser am Dienstagvormittag zitiert: "Ich darf sagen, nachdem Österreich am 1. Jänner die Präsidentschaft übernehmen wird, wird es mir ein großes Anliegen sein, auch hier zu vermitteln und die Seiten zusammenzuführen und zu versuchen, dass man glaubwürdig umsetzt, aber nicht öffentlichkeitswirksam streitet." (APA)

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