Steigende US-Rohölvorräte setzen Ölpreis unter Druck

8. Dezember 2005, 19:52
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Sorte WTI rutschte zeitweise knapp unter 60 Dollar

Washington/New York - Steigende Rohölvorräte in den USA haben den Öl-Preis am Mittwoch etwas unter Druck gesetzt. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Sorte WTI rutschte nach Bekanntgabe der US-Lagerbestände zeitweise knapp unter 60 Dollar. Zuletzt kostete ein Fass 59,85 Dollar (51,11 Euro). Das waren neun Cent weniger als zum Handelschluss am Vortag.

Vor Veröffentlichung der Daten hatte das Barrel noch 60,50 Dollar gekostet. Die Bestände hätten sich in der zurückliegenden Woche um 2,7 Mio. Fass auf 320,3 Mio. Fass erhöht, teilte das Energieministerium in Washington mit.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) war am Dienstag weiter gestiegen. Nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien lag der Durchschnittspreis für ein Barrel bei 52,85 Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Vortag. Unterdessen es zeichnet sich ab, dass die OPEC die Öl-Fördermenge bei ihrem Treffen am Montag (12.12) in Kuwait nicht verändern wird. Dies hat der Präsident der OPEC-Konferenz, Scheich Ahmed Fahad, in den vergangenen Tagen mehrfach bekräftigt. (APA)

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