Nach Sölden-Unglück fordern Hinterbliebene Schadenersatz

6. Dezember 2005, 09:01
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Klage gegen die Ötztaler Gletscherbahnen und die Hubschrauber-Firma

Mittenwald/Sölden - Drei Monate nach dem Seilbahnunglück von Sölden mit neun getöteten Skifahrern aus Bayern und Baden-Württemberg fordern die Hinterbliebenen Schadenersatz. Einzelheiten der Klage sollen am Dienstag in Mittenwald in Deutschland bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Klage richtet sich gegen die Ötztaler Gletscherbahnen und die Hubschrauber-Firma, von deren Helikopter ein Betonkübel auf das Seil der Kabinenbahn stürzte. Nach Ansicht der Hinterbliebenen hat der Pilot Schutzbestimmungen für Transportflüge mit Außenlasten grob missachtet.

Bei dem Unglück am 5. September im Gletscherskigebiet am Rettenbachferner bei Sölden in Tirol waren neun Skifahrer ums Leben gekommen - sechs Kinder aus dem Schwarzwald, eine Skilehrerin und ein Skilehrer aus Mittenwald sowie ein Skibetreuer vom Skiclub in Gilching bei München. (APA/dpa)

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