In der Entfaltung des Menschseins behindert

5. Dezember 2005, 19:10
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Diskussion zu struktureller Gewalt in Graz

Graz - Strukturelle Gewalt bedeutet, dass Menschen durch gesellschaftliche Strukturen (wie Institutionen, Systeme, Verordnungen, Werte und Normen) in der Entfaltung ihres Menschseins behindert werden. Sie richtet sich nicht gegen einzelne, sondern gegen die Angehörigen unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen (Frauen, Ältere, Behinderte, Kinder, MigrantInnen, Homosexuelle, Transgenderpersonen usf.).

Strukturelle Gewalt bedeutet ungleiche Verteilung von Einkommen und Bildungschancen, ungleicher Zugang zum Erwerbsleben und die Behinderung emanzipatorischer Bestrebungen.

Am 7.12.2005 veranstaltet die Unabhängige Frauenbeauftragte der Stadt Graz eine Podiumsdiskussion zum Thema "Frauen im Kontext struktureller Gewalt". Gleichzeitig werden auch die Ergebnisse der Strassen- und Onlinebefragung durch das Büro der Unabhängigen Frauenbeauftragten präsentiert. Befragt wurden 500 Frauen und Männer zum Thema strukturelle Gewalt: Auswirkungen, Sichtbarkeit und Handlungsstrategien.

DiskussionsteilnehmerInnen:

Edith Glanzer, ZEBRA (Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum)
Elke Lujansky-Lammer, Regionalanwältin für Gleichbehandlung in der Arbeitswelt
Gertrude Peinhaupt, NOWA - Netzwerk für Berufsausbildung
Ilse Wieser, Kulturvermittlerin
Rosemarie Kurz, GEFAS Steiermark
Susanna Ecker, Rechtsanwältin und Juristin im Büro der Unabhängigen Frauenbeauftragten der Stadt Graz (red)

Diskussion: Frauen im Kontext struktureller Gewalt
7.12.2005,
19.00 - 21.00 Uhr
Cafe Palaver,
Griesgasse 8,
8020 Graz

Link

Frauenbeauftragte

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