WWF und Greenpeace fordern verbindliche Ziele

9. Dezember 2005, 18:31
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Appell an Pröll zum völligen Umstieg auf erneuerbare Energiequellen bis 2050

Wien - Während in Montreal der UN-Klimagipfel tagt, forderten hier zu Lande die Umweltorganisationen Greenpeace und World Wide Fund for Nature (WWF) von Umweltminister Josef Pröll verbindliche Ziele für die Periode von 2020 bis 2050. Dies würde bedeuten, dass das Land innerhalb von zwei Generationen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas völlig aus- und auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz umsteige, so Greenpeace.

Der WWF erwartete sich eine Bestätigung, dass Österreich bereit ist, seine CO2 Emissionen bis 2050 um 80 Prozent zu senken. Pröll habe diese Notwendigkeit beim Frühjahrsgipfel der EU-Umweltminister im Frühjahr 2005 bestätigt. Dies müsse in Österreich gesetzlich verankert werden, damit allen Marktteilnehmern klar sei, wohin die Reise gehen wird.(APA)

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