US-Ölpreis klettert Richtung 60 Dollar

6. Dezember 2005, 10:07
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Montagfrüh im asiatischen Handel 47 Cent über Freitagschluss - Winterwetter in USA - Opec-Ölpreis gestiegen

Singapur - Kältere Temperaturen in Teilen der USA haben den Ölpreis am Montag wieder an die Marke von 60 Dollar getrieben. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete im asiatischen Handel 59,79 Dollar (51,12 Euro) und damit um 47 Cent mehr als bei Handelsschluss am Freitag in New York.

Erst am Mittwoch hatte der Ölpreis wegen ungewöhnlich milder Temperaturen mit 55,72 Dollar zeitweise den tiefsten Stand seit fast einem halben Jahr erreicht. Trotz des jüngsten Anstiegs liegt das im August erreichte Rekordhoch von 70,85 Dollar aber noch in einiger Ferne.

"Die Witterung ist der Grund für den jüngsten Preisanstieg", sagte Analyst Victor Shum vom Energieberater Purvin and Gertz. Bereits am Freitag hatte die Aussicht auf kälteres Winterwetter den Ölpreis wieder steigen lassen. Eine anhaltende Kältewelle im Nordosten der USA dürfte die Nachfrage nach Heizöl deutlich erhöhen.

OPEC-Ölpreis gestiegen

Der OPEC-Ölpreis ist Ende vergangener Woche um mehr als einen Dollar pro Fass angestiegen. Der Korbpreis der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) legte am Freitag auf 51,87 Dollar (44,34 Euro) zu, nach 50,71 Dollar am Donnerstag, wie das OPEC-Sekretariat am Montag in Wien bekannt gab.

Vergangene Woche kostete OPEC-Öl im Schnitt 50,13 Dollar je Barrel, nach 50,46 Dollar in der Woche davor. Im November lag der Korbpreis im Schnitt bei 51,29 Dollar, nach 54,63 Dollar im Oktober. Im 4. Quartal kostete OPEC-Öl bisher im Schnitt 52,78 Dollar. (APA/dpa)

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