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Aber tun wir mal so, als wäre Fleischverzehr eine Selbstverständlichkeit. Selbst unter dieser Prämisse scheint es noch eine ganze Reihe Fragen zu geben, die UserInnen bewegen, wie die Einsendungen zeigen: Etwa warum es zwar eine Rinds-, aber keine Schweinesuppe gibt, warum Rotwild nicht wie Rinder gezüchtet wird oder warum es EuropäerInnen so - für die Welt in Gesamtheit gesehen ungewöhnlich - davor gruselt, Insekten oder andere Gliederfüßer zu essen. Das alles harrt einer Antwort von FleischesserInnen.
... wie auch die Anlassfrage unseres Gewinners der Woche, Christian Hromatka - in Zeiten, da Straußenfleisch auf der Speisekarte jedes besseren Dorfgasthofs steht, nicht so abwegig:
"Warum isst man keinen Schwan? Gerade jetzt zur Ganslzeit könnte man sich fragen: Warum isst man nur die eine, aber nicht den anderen? Woran liegt es, dass wir Geflügel aller Art verzehren, aber den Schwan, das Tier mit dem höchsten Ansehen des Apollo, nicht in unsere Münder lassen? Schmeckt er schlechter als Ente, Gans, Huhn oder ist es nur eine geheime Mahlzeit von schwangeplagten Seegrundstückbesitzern?" (red)
... oder sind wir zu einem Leben mit Vergehen, Kavaliersdelikten und allerhand Anrüchigkeiten verdammt?
... oder sind die kleinen papierenen Hilfestellungen zwangsläufig missverständlich?
Wo die Wiener U5 so lange bleibt, was Hademar Bankhofer mit Petersilie zu tun hat und das Geheimnis der "Lost Numbers" im Teletext - ein "Dumm(?) gefragt"-Rückblick
... der Titel steht bewusst unter Anführungszeichen, denn unser Gewinner der Woche bezieht sich auf eine regelmäßig wiederkehrende Posting-Variante
Charaktersache oder nicht: Wie aussagekräftig respektive unvereinbar sind die Vorlieben in Sachen Haustier wirklich?
Wir bitten um Beiträge zur jüngst geführten Diskussion, ob sich die Menschheit dem intergalaktischen Publikum zu langweilig präsentiert
... zum Beispiel diese hier - zur wenig abwechslungsreichen Etymologie von Fragewörtern
Oder ist die technologische Entwicklung, die wir nicht mehr kontrollieren können, längst am Laufen?
Nicht auf jede Frage kann es eine Antwort geben - dafür jedoch manchmal tausend
Gegen einen viel verwendeten Kampfbegriff wendet sich unser Gewinner der Woche mit der Frage: Wen sollen wir uns denn zum Vorbild nehmen?
Unser Gewinner der Woche liefert gleich ein konkretes Beispiel mit - ob Sie damit wohl einverstanden sind?
Plaudern Sie aus dem Nähkästchen: Unser Gewinner der Woche fragt nach den originellsten Nicks und was hinter der jeweiligen Namenswahl steckt
Schürfen Sie in Literatur, Geschichte und persönlicher Erfahrung: Gesucht wird ein wahrhaft bleibender Unwert
Erstaunlich: Die Umfrage im Forum kam der Wahrheit nicht einmal annähernd auf die Spur
... und liegt der, wie unser Gewinner der Woche meint, ausgerechnet in unserem hauseigenen Forum?
Entwerfen Sie eine Formel für die ideale Dumme(?) Frage - und diesmal lehnen wir uns im Publikumssessel zurück
Die Katze, das Butterbrot und der freie Fall - ein nicht unbedingt bierernstes Experiment
Worüber möchten Sie ehrlich wirklich absolut auf gar keinen Fall diskutieren?
Unsere Rubrik wagte sich mit dieser Frage zum ersten Mal auf die meta-kommunikative Ebene ...
... oder bleibt dies ganz den (un-)möglichen Antworten vorbehalten?
Oder sind wir schon verblödet? Unsere Blödheitzumutbarkeitsgrenze ist jedenfalls erreicht
Ein Rückblick als kleiner Leitfaden für künftige Einsendungen - aber vielleicht wollen Sie ja auch genau darüber diskutieren
Am Wörthersee musste einmal ein Jäger einem Schwan, der sich in einem Fischnetz verhakt und dabei schwer verletzt hatte, den Gnadenschuss verpassen. Das Tier wurde dann probehalber im Stile eines Truthahns gebraten, um verspeist zu werden. Das Ergebnis war verheerend: das Fleisch zäh wie Leder, fettiger, traniger Geschmack, der einen Brechreiz auslöst - mit einem Wort: Schwanfleisch ist ungenießbar....
Wir essen in Europa im Allgemeinen und in Österreich im Speziellen schon deswegen keinen Schwan, weil sich die Grün-Alternativen-Tierschutz- und Ökofuzzis dann über NOCH etwas aufregen können und uns daher mit NOCH einem Gejammere in den Ohren liegen werden und wir womöglich NOCH irgend ein hirnrissiges EU Gesetz vorgesetzt bekommen, nicht jedoch ohne daß ein EU - Wildtierunterausschuss einem Bekannten des EU-Wildtierunterausschussvorsitzenden den Auftrag für eine Schwanverspeisungsgewohnheitenuntersuchung des südöstlichen Burgenlandes erteilt, die Untersuchung von diesem durchgeführt, sowie das Ergebnis zur Beurteilung möglicher steuerlicher Absetzbarkeit von Schwan-Festessen Herrn und Frau Grasser auf den Malediven vorgelegen hat.
Einst in ganz Mitteleuropa verbreitet, dürften sie in den mageren Jahren so manchen Suppentopf begegnet sein. oder wars doch nur der Schildpatt.
In einem Buch hab ich mal was über einen Schwanbraten gelesen (war's im Medicus?!?) brauchte aber viel Speck dazu (wahrscheinlich sehr trocken), auch in der Carl Orffs Carmina Burana cömmt ein Schwan auf den Tisch.
Die Schweinesuppe ist doch bei uns nicht ganz unbekannt "Gsöchte Suppn" mit Griesnockerl und so, hab ich als gar nicht so übel in Erinnerung.
Es gibt nur drei Kategorien von Speisen.
1. Geniessbar - da kann man von Genuss sprechen
2. Essbar - als Nahrung tauglich, aber kaum ein Genuss
3. Giftig - als Nahrung ungeeignet (fallweise ist Giftigkeit aber mengenabhängig, z.B. Blausäure in Mandeln, und daher kein ausschliessendes Kriterium für den genussvollen Verzehr)
Schwan fällt unter "essbar" - mir jedenfalls schmeckt Schwan nicht und warum sollte ich was essen, was kein Genuss ist, in unserer Überflussgesellschaft??
aber weniger bei schwänen, sondern mehr warum man asiaten veurteilt, weil die dort hunde/katzen essen....warum soll man einen hund nicht essen? glaubt irgendjemand, daß es einem rind bei uns besser geht als dem hund in china? nur weil die hunde besser jaulen können und damit besser zeigen, wie schlecht sie sich fühlen in ihrem engen käfig......das einzige, das mich abhalten würde hundefleisch zu essen, wäre der schlechte geschmack...wenn ich mal in china bin probier ichs bestimmt
Die Antwort ist: weil unsere Essgewohnheiten historische Wurzeln haben. Deshalb essen wir Rindssuppe während man in Afrika, wo es in manchen Regionen keine Rinder gibt, Heuschrecken isst. Durch Völkerwanderung etc. haben sich die Eßgewohnheiten auch in Regionen verbreitet, in denen sie ursprünglich nicht "notwendig" waren. Wenn dies nicht so wäre, würde wir hier in Österreich wohl nur Schwein, Wild, Rind, Beeren und Wurzeln essen. Tatsache ist aber, daß wir auch rohen, um Reis gewickelten Fisch essen.
Sorry, aber mir fehlt jetzt noch der Volksschüler, denn die Frage ist damit in keinster Weise beantwortet. JA, es gibt historische Wurzeln der Nahrungsaufnahme, aber JA, mittlerweile essen wir auch Dinge, die nichts mir unseren Wurzeln zu tun haben. Aber trotzdem keine Schwäne, oder? Die Frage bleibt somit unbeantwortet! Also lieber nicht so schnell schießen...
HEUTE könnte problemlos jemand auf die Idee kommen, Schwäne zwecks Verzehr zu züchten - warum tut es niemand? Mit gutem Marketing könnte es vielleicht sogar ein Renner werden, sofern die Tiere auch munden (was wohl nur sehr weniger bisher probiert haben)
wenn gewisse randbedingungen erfüllt sind, spricht nichts gegen eine landung.
unter bestimmten voraussetzungen, nämlich, dass den schwänen teller serviert werden, die groß genug sind für schwäne und eine bestimmte oberflächendekoration aufweisen (löwenzahnblätter), landen sie ganz sicher.
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