WASG-Länderrat beschließt Fusion mit Linkspartei

6. Dezember 2005, 15:55
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Delegierten sprachen sich nach teils kontroverser Debatte mit großer Mehrheit für Vereinigung aus

Markkleeberg - Der Länderrat der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) hat sich für die umstrittene Fusion mit der Linkspartei in Deutschland ausgesprochen. Die 45 Delegierten sprachen sich nach teils kontroverser Debatte im sächsischen Markkleeberg mit großer Mehrheit für den entsprechenden Leitantrag des WASG-Bundesvorstandes aus, wie Parteisprecher Murat Cakir auf Anfrage sagte. Es habe lediglich drei Gegenstimmen und eine Ergänzung gegeben, fügte er hinzu.

WASG und Linkspartei wollen sich bis Sommer 2007 zu einer einzigen bundesweiten Partei zusammenschließen. Dagegen gibt es vor allem in einzelnen WASG-Landesverbänden heftigen Widerstand. Cakir zufolge gab es im Länderrat vor allem Kritik an der Regierungsbeteiligung der Linkspartei im Berliner Senat. (APA/AP)

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