Zwist um Flash-Speicher-Chips

11. Dezember 2005, 12:25
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Streit zwischen Toshiba und Lexar kommt erneut vor Gericht

Der Streit zwischen den Elektronikunternehmen Toshiba und Lexar Media über den mutmaßlichen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen wird in den USA erneut vor Gericht verhandelt. Im März hatte ein Gericht Toshiba zu rund 465 Millionen Dollar Strafe und Schadenersatz verurteilt.

Neues Verfahren

Am Freitag ließ ein kalifornisches Gericht ein neues Verfahren zu. Das japanische Unternehmen erklärte: "Wir sind sehr erfreut, dass das Gericht ein neues Verfahren zugelassen und ein von uns als falsch erachtetes Urteil aufgehoben hat." Lexar äußerte sich indes zuversichtlich, dass das neue Verfahren zu einem ähnlichen Schluss kommen werde wie das vorherige.

Strafe

Toshiba war zunächst zu einer Strafe von 84 Millionen Dollar und zu 380 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt worden. In dem Streit geht es um Flash-Speicher-Chips, die zur Datenspeicherung in Digitalkameras, Handys, Taschencomputern und anderen mobilen Geräten eingesetzt werden. Lexar wirft Toshiba vor, sich über einen Manager in den Besitz von Geschäftsgeheimnissen gebracht zu haben. (APA/Reuters)

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