Blizzard erzielt beim Skiverkauf kräftiges Plus

8. Dezember 2005, 17:44
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Neues System, bei dem Bindung und Ski integriert sind, beschert dem Mittersiller Skihersteller kräftiges Umsatzwachstum

Salzburg - Ein neues System, bei dem Bindung und Ski integriert sind, hat dem Mittersiller Skihersteller Blizzard heuer eine kräftiges Umsatzsteigerung gebracht. Das Unternehmen werde heuer 295.000 Paar Ski verkaufen, um 20 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es am Freitag in einem Bericht der "Salzburger Nachrichten". Wertmäßig betrage die Steigerung sogar 31 Prozent. Man wolle auch weiterhin mit Innovationen beim Konsumenten punkten, nannte Blizzard-Chef Karl Hofstätter als Ziel.

Die gute Auftragslage hat auch Auswirkungen auf den Personalstand. Zu den 225 derzeit in Mittersill beschäftigten Mitarbeitern sollen 5 bis 10 weitere kommen. Gewinne schreibt das Unternehmen, das im Februar durch die IQ-Sport GmbH erworben wurde, noch nicht. Im nächsten Jahr könne es so weit sein, deutete Hofstätter in dem Artikel an. Dazu will der Skihersteller seine Position im Hochpreissegment ausbauen.

Die Firma

Hinter der IQ-Sport GmbH steht zu zwei Dritteln die Stastny Holzhandelsgmbh der niederösterreichischen Unternehmenfamilie Stöckl, die auch an einem Skihersteller in der Ukraine beteiligt ist. Das weitere Drittel hält Geschäftsführer Hofstätter.

Blizzard verkauft in Österreich rund 80.000 Paar Ski und hat damit einen Marktanteil von 14 Prozent. Hauptexportländer sind Deutschland, die Schweiz, Italien, Frankreich, die USA, Tschechien, Polen und Norwegen. Zufrieden ist Hofstätter mit der Position von Blizzard in Osteuropa: "Dort sind wir gut aufgestellt." Jeder dritte Blizzard-Ski geht mitterweile nach Osteuropa. (APA)

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