Internet Explorer: Schon das Surfen kann gefährlich sein

5. Dezember 2005, 11:05
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Sicherheitslücke im Microsoft-Browser – Angreifer können volle Zugriffsrechte erlangen

Auf Grund einer Sicherheitslücke in Microsofts Internet Explorer kann schon das Surfen im Netz zur Gefahr werden, warnt der Softwarekonzern.

Sicherheitslücke kann ausgenützt werden

Die Sicherheitslücke ist schon seit Mai bekannt, galt aber bisher als eher harmlos. Nun wurden allerdings im Netz Informationen veröffentlicht, wie das Loch ausgenützt werden kann.

Volle Zugriffsrechte

Bei entsprechend präparierten Webseiten haben Angreifer die Möglichkeit, Trojaner ins System einzuschleusen und anschließend volle Zugriffsrechte zu erlangen. Betroffen sind alle Versionen des Internet Explorers unter Microsoft Windows 98, Windows 98 SE, Windows ME, Windows 2000 Service Pack 4 und Windows XP Service Pack 1 und 2.

Noch kein Patch

Ein Patch steht für die von Secunia als "extremely critical" eingestufte Sicherheitslücke noch nicht bereit, Microsoft empfiehlt einen Scan mit der hauseigenen Antiviren-Software. Um sich vor dem Trojaner Win32/Delf.DH zu schützen, kann auch das Active Scripting deaktiviert werden.(red)

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    Auch Surfen im Netz kann gefährlich sein: Bei entsprechend präparierten Webseiten haben Angreifer die Möglichkeit, Trojaner ins System einzuschleusen und anschließend volle Zugriffsrechte zu erlangen.

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