Oberösterreicher erschoss schlafende Ehefrau

5. Dezember 2005, 16:03
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Nachdem Pensionist seinen Hund tötete, erschoss er sich selbst - Motiv: Eifersucht - hinterließ Brief für Polizei

Linz - Ein Pensionist aus Oberösterreich hat Freitag früh seine schlafende Ehefrau in Wippenham im Ried im Innkreis erschossen. Anschließend erschoss der Mann sich selbst. Motiv für die Tat dürfte Eifersucht gewesen sein, wie die Sicherheitsdirektion Oberösterreich bekannt gab.

Seit zehn Jahren war der Mann in zweiter Ehe mit der 47-Jährigen verheiratet. Der Mann soll rasend eifersüchtig gewesen sein. Nach der Tat rief er seinen Sohn an und gestand ihm die Tat. Dannach erschoss er seinen Hund, ging in den Keller und erschoss er sich selbst, gab Sicherheitsdirektor Alois Lißl bekannt. Der Sohn informierte umgehend die Polizei.

Als die Beamten am Tatort eintrafen, sahen sie durch ein Fenster die Frau, die leblos am Boden lag. Da nicht sicher war, wie sich der Pensionist verhalten würde, wurde das Sondereinsatzkommando Cobra angefordert. Die Einsatzkräfte stürmten schließlich das Gebäude, aber fanden nur mehr die Leiche des Mannes im Keller.

Zwei Abschiedsbriefe

Der 71-Jährige hinterließ zwei Abschiedsbriefe. Einer war für seine Kinder aus erster Ehe bestimmt, der andere für die Polizei. Darin erklärte er die Hintergründe für die Tat: Eifersucht und Streitigkeiten innerhalb der Ehe.

Der Mann hinterlässt zwei Söhne und eine Tochter aus erster Ehe, aus der Verbindung mit der 47-Jährigen gab es keine Kinder.(APA)

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