Euro startet in Frankfurt wenig verändert

2. Dezember 2005, 12:09
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Euro startet in Frankfurt mit 1,1717 Dollar wenig verändert

Frankfurt - Die Aussicht auf einen bleibenden großen Zinsrückstand zu den USA hat den Eurokurs am Freitag erneut belastet. Die Gemeinschaftswährung kostete in der Früh 1,1717 Dollar. Der Dollar war damit 0,8530 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,1745 (Mittwoch: 1,1769) Dollar festgesetzt, gegen 18 Uhr notierte der Euro bei 1,1701 Dollar.

Zinsrückstand nicht spürbar geschmolzen

Der Zinsrückstand zu den USA wird nach Einschätzung von Händlern trotz der ersten EZB-Zinserhöhung seit fünf Jahren nicht spürbar schmelzen. Wegen des Zinsnachteils hat der Euro seit Jahresbeginn um rund 14 Prozent zum Dollar abgewertet. Die höheren Zinsen locken Anleger in die USA und machen damit den Dollar attraktiver.

US-Notenbank

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zwölf Mal in Folge auf jetzt 4,00 Prozent angehoben. Eine ähnliche Serie plant die EZB nach der am Donnerstag beschlossenen Zinserhöhung von 2,00 auf 2,25 Prozent nicht. "Dies ist keine Entscheidung im Voraus, dass wir eine Serie von Zinserhöhungen umsetzen werden", hatte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet gesagt. (APA)

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