Krach im italienischen Cup

3. Dezember 2005, 17:35
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Achtelfinal-Begegnung Fiorentina - Juventus nach Zusammenstößen zwischen Fan-Gruppen rund 30 Minuten unter­brochen, Endstand 2:2

Florenz - Rapids Champions-League-Gegner Juventus Turin hat am Donnerstag im von Ausschreitungen überschatteten Achtelfinal-Hinspiel des italienischen Fußball-Cups auswärts gegen Fiorentina ein 2:2 erreicht. Die Gastgeber führten durch Bojinow (38.) und Pozzini (32.) bereits 2:0, die Turiner schafften aber beim Comeback ihres Stamm-Goalies Buffon dank Treffer von Pessotto (53.) und Mutu (69.) noch den Ausgleich.

Bereits am Sonntag tritt die "Alte Dame", die sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel Anfang Jänner schuf, in der Serie A als Generalprobe für das Match am kommenden Mittwoch in Wien wieder in Florenz an.

Allerdings waren die Vorkommnisse beim 2:2 keine guten Vorzeichen für die Sonntag-Partie. Kurz nach der Pause mussten die Spieler den Platz wieder verlassen, weil die Polizei mit Tränengas gegen rivalisierende Fan-Gruppen vorgegangen war. Erst nach einer rund 30-minütigen Unterbrechung wurde das Match fortgesetzt.

Italiens "Calcio" gerät immer mehr in den Würgegriff von Radaubrüdern. So stand die Partie Messina - Inter am vergangenen Wochenende kurz vor dem Abbruch, weil Inter-Fans den Messina-Verteidiger Zoro mit rassistischen Schmährufen bedacht hatten. (APA)

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    Auch Juve-Keeper Buffon bekam eine Portion Tränengas ab.

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