Titelverteidiger vor dem Aus

13. Dezember 2005, 11:39
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ZSKA Moskau hat nach Auswärtsniederlage schlechte Aufstiegs-Karten - Sechs Klubs zogen in Sech­zehntel­finale ein

Wien - Sechs Klubs haben am Donnerstag das Ticket für die Runde der letzten 32 im Fußball-UEFA-Cup gelöst. Durch den Aufstieg von Rapid Bukarest, Schachtjor Donezk, Stranzl-Klub VfB Stuttgart (alle Gruppe G), FC Sevilla, Zenit St. Petersburg (Gruppe H) und Lewski Sofia (Gruppe F) stehen mittlerweile 13 Vereine schon nach der vierten Runde fix im Sechzehntel-Finale. Vor dem Aus steht hingegen Titelverteidiger ZSKA Moskau.

Die Stuttgarter mussten dafür nicht einmal die Schuhe schnüren, profitierten sie doch als spielfreies Team von den Siegen von Rapid Bukarest (1:0 daheim gegen PAOK Saloniki) und Schachtjor Donezk (1:0 bei Rennes). Klare Fronten gibt es auch in Pool H, wo St. Petersburg (1:1 in Istanbul gegen Besiktas) und FC Sevilla (3:1 daheim gegen Guimaraes) vorzeitig den Aufstieg fixierten. Im Fernduell um den dritten Platz haben die Bolton Wanderers (5 Punkte) die weit besseren Chancen als Besiktas (2).

Der russische Meister und Titelverteidiger ZSKA Moskau verlor auswärts gegen Dinamo Bukarest unter der Leitung von Fritz Stuchlik 0:1 und muss nun hoffen, dass am 14. Dezember, wenn der Hauptstadt-Klub spielfrei ist, weder der Prager-Klub Heerenveen daheim gegen Lewski Sofia gewinnt noch Dinamo in Marseille einen Punkt holt. Sowohl Marseille als auch Lewski (1:0-Heimsieg gegen die bereits zuvor qualifizierten Franzosen) sind in Gruppe F nicht mehr aus den Top Drei zu verdrängen.

In Gruppe E rittern FC Basel (4:3-Heimsieg gegen Tromsö), AS Roma (1:3 auswärts gegen Roter Stern Belgrad) und die Serben noch um die verbliebenen zwei Aufstiegsplätze hinter dem diesmal spielfreien GAK-Bezwinger Straßburg. (APA)

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    Sauwetter in Bukarest. ZSKA Moskau-Kicker Vagner Love schleicht mit mächtig Dreck bepackt vom Platz.

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    Prächtige Stimmung in Sofia: ein Lewski-Fan war nach dem 1:0 gegen Olympique Marseille nicht zu halten.

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    Doppelpack von Javier Saviola für Sevilla und die nächste Runde ist für die Spanier gesichert.

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