Gorbach: Post-Privatisierung wie geplant

8. Dezember 2005, 18:06
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Der Börsegang bis zum Herbst 2006 sei gemeinsamer Plan von ÖVP und BZÖ, so der Vizekanzler

Wien - Im Streit um einen Börsegang der Post AG stellte Donnerstagabend Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach (B) klar, dass die Privatisierung wie geplant in dieser Legislaturperiode - also bis zum Herbst 2006 - kommt. Dies sei gemeinsamer Plan von ÖVP und BZÖ.

Zuletzt hieß es aus Regierungskreisen, dass ein Beschluss für den Börsegang entgegen den bisherigen Plänen vor Weihnachten nicht mehr fallen werde. Auch in der Sitzung des ÖIAG-Aufsichtsrats am 16. Dezember wird es daher voraussichtlich noch keinen Beschluss für einen Börsegang geben.

Gorbach empfiehlt den Gewerkschaften, "die Vorbereitung der Privatisierung und die Privatisierung selbst voranzutreiben". Denn nur so könnten Arbeitsplätze gesichert und die Versorgung sichergestellt werden. Der Druck der Gewerkschaft sei jedenfalls kontraproduktiv. "So führt man keine Gespräche", betonte der für die Post zuständige Minister. (APA)

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