FIA lässt Super Aguri nicht starten

7. Dezember 2005, 15:46
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Starterlaubnis ohne Angabe von Gründen verweigert

London - Zur Formel-1-Saison 2006 werden mit ziemlicher Sicherheit nur zehn Teams antreten. Der Internationale Automobilverband FIA hat dem neuen japanischen Team Super Aguri um den ehemaligen Formel-1-Fahrer Aguri Suzuki am Donnerstag die Starterlaubnis ohne Angabe von Gründen verweigert.

Das von Honda unterstützte Team konnte offenbar die von neuen Teams verlangte Garantiesumme (48 Millionen Dollar) nicht auftreiben. Diese Summe soll verhindern, dass neuen Rennställen mitten in der Saison das Geld ausgeht. Aguri Suzuki hatte zuletzt erwägt, Arrows-Chassis aus dem Jahr 2002 zu erwerben und die Auslaufmodelle mit Honda-Motoren auszustatten.

Eine allerdings nur kleine Chance bleibt Super Aguri noch: Das Team, für das Takuma Sato (JPN) und Anthony Davidson (GBR) ins Cockpit hätten steigen sollen, könnte zum ersten GP am 12. März in Bahrain starten, wenn es dafür die Zustimmung von allen anderen Teams erhält. (APA/SIZ/Reuters)

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